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Inhalt des Musicals

1. Akt

István hat große Pläne, das Land endlich zu befrieden. Ein erster Schritt soll die Hochzeit mit der Fürstentochter Anna sein. Sein Vater Geza jedoch hat anderes vor. Er will die Christianisierung seines Volkes durch ein Bündnis mit den Bayern sichern und plant deshalb die Hochzeit seines Sohnes mit der bayerischen Prinzessin Gisela. István nimmt die Botschaft mit gemischten Gefühlen auf; sein Lehrer, Bischof Adalbert, hinterfragt Gezas wahre Absicht, denn er verehrt auch immer noch die heidnischen Götter.

Inzwischen hat Geza bereits einen Boten nach Bayern geschickt, um die Verhandlungen aufzunehmen. Der Bote kehrt zurück und berichtet István von Gisela und ihrer Zofe, in die er sich verliebt hat. Es gelingt ihm, István davon zu überzeugen, dass die “Geisel des Glaubens” (Bedeutung Gisela) eine ganz bezaubernde junge Dame ist. Anschließend berichtet der Bote von der Zustimmung Herzog Heinrichs zu diesem Bündnis. Als auch Gezas Gefolge von dessen Plänen erfährt, gibt es zunächst große Bedenken, es ist die Rede vom Krieg ohne Waffen und Verrat. Die Ungarn müssen ihren Lebensstil ändern, wobei der Erfolg der Pläne äußerst ungewiss ist. István gelingt es jedoch, die meisten auf seine Seite zu ziehen.

2. Akt

In der Zwischenzeit verplappert sich die Zofe, in die sich der ungarische Bote verliebt hat, in Giselas Gegenwart und muss ihr von den Plänen ihres Bruders Heinrich für die Hochzeit erzählen. Ihr Vater ist vor kurzem gestorben, und so kann ihr Bruder seine Machtpläne schmieden, in denen sie eine kleine Schachfigur darstellt. Gisela versucht ihn umzustimmen; ihr war es schließlich vorbestimmt, in ein Kloster einzutreten. Sie hat jedoch ebenso wenig eine Wahl wie István.

István trifft im Kloster ein als die Nonnen zum Gebet in die Kirche ziehen. Gisela erbittet sich einen Moment um sich auf die Begegnung mit dem Fürstensohn vorzubereiten. Als Gisela schließlich auf István trifft, stellen sie fest, dass sie sich sehr ähnlich sind und für ihre Leute das gleiche wollen: Frieden und Verständigung.

Währenddessen schmiedet der bayerische Bischof seine eigenen Machtpläne.

3. Akt

Der Tag der Hochzeit ist gekommen. Die Ungarn treffen in Scheyern ein, wo sie mit ihrem imposanten Einzug Erinnerung an die Geschichten über die wilden Reiter und die Schlacht am Lechfeld wach rufen. Sie werden mit einem Feuerwerk der bayerischen Folklore empfangen, das im Vortag von Gstanzln seinen Höhepunkt findet. Allerdings verstehen weder die Ungarn noch der bayerische Bischof das traditionelle derbleckn und es kommt zu einer Konfrontation. Gisela, ihrer Äbtissin und Zofe gelingt es jedoch, die erhitzten Gemüter zu besänftigen. Es kann geheiratet werden.

Am Tag nach der Hochzeit müssen der Bote und die Zofe zunächst Abschied voneinander nehmen. Ihre Trennung weist auf das Schicksal der Frischvermählten hin. Nach Istváns Tod wird Gisela von dessen Gegnern gefangen genommen, befreit und verbringt schließlich ihren Lebensabend als Äbtissin im Kloster Niedernburg.

Text von Claudia Fabrizek -Musik von Stefan Daubner





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Inhalt:

1. Werkstattabend
Aktuelles
Chorschule Zoltán Kodály
Darsteller
Darsteller im Interview
Gruppen
Historischer Hintergrund
Idee und Entstehung
Inhalt des Musicals
Interview mit Claudia Fabrizek
Klarstellung
Links zu Gisela und Stephan
Macher im Interview
Team
Text, Story, Musik
Sounds
Trailer
DVD-Trailer

Ein Projekt aus dem Schyren-GymnasiumImpressum | Ungarische Texte: Ádám Koncz | © Hans-Georg Haehnel, Pfaffenhofen, 17.08.2017