.artikel

Chorschule Zoltán Kodály

Die Ungarische Chorschule Zoltán Kodály

Die Chorschule wurde im Jahre 1988 gegründet und ist als Bildungs- und Erziehungsanstalt vom 6. bis zum 18. Lebensjahr konzipiert, die sich zum Ziel setzt, die Idee westeuropäischer Domchorschulen dem pädagogischen Programm Kodálys entsprechend in ungarischer Weise zu verwirklichen. Die Chorschule war die erste und ist auch derzeit die einzige Institution dieser Art in Ungarn.

Für die Schule sind die christliche Erziehung und der niveauvolle Unterricht wichtig, darüber hinaus wird eine höhere musikalische Ausbildung angeboten. Jeder Schüler spielt ein Instrument. Die Chöre der Schule (die Kinderchöre Gaudete und Laudate, der gemischte Knabenchor Exsultate, das Mädchenchor Iubilate und der gemischte Chor Cantate unserer ehemaligen Schüler) nehmen am ungarischen und internationalen Konzertleben teil und haben außerdem regelmäßig liturgischen Dienst. Die Chöre erhielten 2006 den renommierten Preis „Ungarisches Erbe“.

Schulleiter der Chorschule ist Attila Friedrich. Gründer und künstlerischer Leiter ist Ferenc Sapszon jr., zugleich Chorleiter von Gaudete, Laudate, Iubilate und Cantate, ausgezeichnet mit dem Liszt-Preis, dem Kodály-Preis sowie dem Preis „Ungarisches Erbe“. Seit Sommer 2011 besteht Verbindung zwischen Ferenc Sapszon und Stefan Daubner. Gemeinsam planten sie die Musical-Produktion „Gisela und Stephan”.

Der Mädchenchor Jubilate

Der Chor war als Kinderchor einer Schule mit besonderer musikalischer Förderung im ersten Bezirk Budapests tätig und wurde erst landesweit, später allmählich europaweit bekannt. Seit 1988 ist er der Mädchenchor der Ungarischen Chorschule Zoltán Kodály.

Er ist Erstpreisträger mehrerer internationaler Chorwettbewerbe (1990 Giessen/Deutschland, 1994 Debrecen/Ungarn, 1995 Arnhem/Niederlande), Erst- und Großpreisträger des Budapester Internationalen Chorwettbewerbs im Jahre 1995, Olympiasieger in der Kategorie „gregorianischer Choral“ an der ersten Chorolympiade im Jahre 2000 in Linz/Österreich. Der Chor erhielt 2004 den Kölcsey- sowie den Europapreis, 2006 den Preis „Ungarisches Erbe“. Sein Repertoire reicht vom gregorianischen Choral bis zu zeitgenössischen Chorwerken.

Der gemischte Chor Cantate

Der Chor wurde 1996 von ehemaligen Schülern der Chorschule gegründet. Cantate erhielt bei mehreren internationalen Chorwettbewerben den ersten sowie den Großpreis (1997 Giessen/Deutschland: erster Preis, Großpreis, Publikumspreis; 2000 Riva del Garda/Italien: zwei erste Preise und der Großpreis). An der Chorolympiade im Jahre 2000 in Linz holte der Chor vier goldene Medaillen und wurde Olympiasieger in zwei Kategorien. 2003 gewann er beim 3. Zoltán Kodály Ungarischen Chorwettbewerb den ersten und einen Sonderpreis. 2004 wurde ihm in Miltenberg/Deutschland in zwei Kategorien der erste Preis verliehen.

2012 wurde Cantate beim 28. Internationalen Schubert-Chorwettbewerb in Wien in der Kategorie A1 der gemischten Chöre mit dem ersten Preis, einem Schubert-Sonderpreis und dem Franz-Schubert-Großpreis geehrt.

Der gemischte Knabenchor Exsultate

Der Chor wurde 1992 unter der Leitung von Ferenc Sapszon jr. gegründet. Seit 1997 ist Márton Tóth, ehemaliger Schüler der Chorschule, als Chorleiter tätig. Vom Mittelalter an sind gemischte Knabenchöre für Domchorschulen typisch. Daher war es für uns wichtig, dieser Tradition zu folgen und nebst einem Kinder- und einem Mädchenchor auch einen Knabenchor zu bilden, dem die Jungen der fünften bis zur zwölften Klasse angehören. Sein Repertoir umfasst vorwiegend sakrale, aber auch weltliche Chorwerke von der Gregorianik bis hin zu unserer Zeit.

Der gemischte Chor der Chorschule besteht aus den 14- bis 18-jährigen Mitgliedern von Iubilate und Exsultate.





language selection de hu


Inhalt:

1. Werkstattabend
Aktuelles
Chorschule Zoltán Kodály
Darsteller
Darsteller im Interview
Gruppen
Historischer Hintergrund
Idee und Entstehung
Inhalt des Musicals
Interview mit Claudia Fabrizek
Klarstellung
Links zu Gisela und Stephan
Macher im Interview
Team
Text, Story, Musik
Sounds
Trailer
DVD-Trailer

Ein Projekt aus dem Schyren-GymnasiumImpressum | Ungarische Texte: Ádám Koncz | © Hans-Georg Haehnel, Pfaffenhofen, 26.06.2017